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Unten am See – abcEtüde 04*05*23 #5

Traurig zog der kleine Drache seine Decke hinter sich her. Seine Mutter hatte sie ihm gehäkelt. Das war schon soooo lange her. Eine dicke Träne kullerte über seine Wange. Er tappte müde durch den Wald. Er wusste nicht mehr, wo er war. Mit einem Zipfel der hübschen, flauschigen Decke wischte er sich über das Gesicht.„Unten am See – abcEtüde 04*05*23 #5“ weiterlesen

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Partytime III – abcEtüde 04*05*23 #4

Paul wusste schon gar nicht mehr, wo er war. Schweißperlen standen auf seiner Stirn.„2 Minuten 56“„Wooooohoooo…du schaffst das!“ rief Markus aufgeregt. Eric schrie:„Ey, hier!“ er schwang sich nach vorn, in dem er sich an der Sitzlehne von Manja hochzog. Er wedelte mit der Hand vor Pauls Gesicht herum: „Raus!“ schrie er nur noch.Paul war schon„Partytime III – abcEtüde 04*05*23 #4“ weiterlesen

Partytime II – abcEtüde 04*05*23 #3

„Hier häkelt gar keiner was!“ sagte Paul, während er das Papier vom Burger krempelte und in den Burger biss. Manja hatte sich der Beifahrertür genähert und strich mit den Fingerspitzen über den kleinen roten Drachen, der die edlen Ledersitze zierte. Fast andächtig setzte sie sich hinein. Die Jungs schwafelten über Höchstgeschwindigkeiten.Jemand warf ein, mal gelesen„Partytime II – abcEtüde 04*05*23 #3“ weiterlesen

Partytime – abcEtüde 04*05*23 #2

„Hey, Paul!“ rief Markus, kaum dass Paul angehalten und noch nicht einmal die Tür geöffnet hatte: „Was für’n edles Teil!“ und hob anerkennend beide Daumen, während er auf den schwarzen Maserati zuging. Die anderen kamen von überall. Der Maserati fiel auf. Sie trafen sich immer alle hier beim Mäcces. Zeigten ihre neuesten Errungenschaften: manchmal ihre„Partytime – abcEtüde 04*05*23 #2“ weiterlesen

Im Zeichen des Drachen – abcEtüde 04*05*23 #1

Fortsetzung „Entscheidungen“ aus abcEtüden 02*03*23 Mario tackerte das Blatt an den Vorgang und legte es auf den Stapel zu den anderen unerledigten Vorgängen. Seit Stunden waren seine Kollegen alle draußen im Einsatz. Es hatte – wie angekündigt – angefangen zu schneien. Das hatte – alle Jahre wieder – den immer gleichen Effekt: es knallte und„Im Zeichen des Drachen – abcEtüde 04*05*23 #1“ weiterlesen

Entscheidungen – abcEtüde 02.03.23 #3

Als Mario den Raum betrat, ergoss sich ein Eimer eiskaltes Wasser über ihm und die frisch angezogene Uniform klebte an seinem Körper. Er rang nach Luft und fluchte, während seine Kollegen applaudierten und lachten und Gernot, der ewige Anführer, laut rief:„Dem Fluchtsieger des heutigen Einsatzes gebührt der Respekt der Truppe!“gleichzeitig feuerten einige Platzpatronen ab und„Entscheidungen – abcEtüde 02.03.23 #3“ weiterlesen

Auf die Ohren – abcEtüde 02.03.23 #2

„Fluchtsieger?“ fragte Leonie: „Was denn für Fluchtsieger? Was soll denn das sein?“„Ich sagte: ‚Fruchtfliege‘“ schüttelte Barbara den Kopf: „Und nicht Fluchtsieger…das Wort gibt es doch gar nicht!“„Na was weiß ich“ gab Leonie gereizt zurück: „Und wo kommen jetzt hier Fruchtflieger her?“ während sie den Eimer mit dem Wischwasser ein Stück weiter schob.„Es heißt ‚FruchtfliegE!“ zeterte„Auf die Ohren – abcEtüde 02.03.23 #2“ weiterlesen

Wortfindung Etüde 02.03.23 #1

Paul sortierte die Spielsteine auf sein Brett und verzweifelte schier daran. Er wusste jetzt schon, dass auch dieser Brettspielabend enden würde wie jeder andere. Er wusste nur nicht, warum er sich das immer wieder antat: Charlotte wird sich wieder maßlos aufregen, Luise die Spielsteine durcheinander werfen und Egon – in seiner schier endlosen Weisheit, die„Wortfindung Etüde 02.03.23 #1“ weiterlesen

Frühkindliche Prägung – abcEtüde 46.47.22 #4

„Das spielt doch jetzt gar keine Rolle, ob ich deine Mutter mag oder nicht. Sie hat sich da nicht einzumischen. Das sind unsere Kinder und wenn ich ihr sage, dass die Kinder keine Geschenke außer der Reihe bekommen und schon gar kein Handy, Tablet , Laptop oder sonst einen elektronischen Scheiß, der sie davon abhalten„Frühkindliche Prägung – abcEtüde 46.47.22 #4“ weiterlesen

Tapetenwechsel – abcEtüde 46.47.22 #3

„Schatz!“ rief Marco von der Leiter: „Gibst du mir mal die Rolle!“Jenny ließ die kleine Reisetasche fallen und betrat das Wohnzimmer. Die Möbel waren in der Mitte zusammengeschoben und mit durchsichtiger Folie bedeckt. Malervlies bedeckte jeden freien Zentimeter. Ein Tapeziertisch wartete darauf, benutzt zu werden.„Was machst du denn?“ fragte sie überrascht.Marco stieg einige Stufen herunter.„Tapetenwechsel – abcEtüde 46.47.22 #3“ weiterlesen