Terzia – abcEtüde 44.45.21 #2 Fortsetzung

Terzia Als Terzias Mutter das Kinderzimmer betrat, staunte sie nicht schlecht: Terzia hatte den Kürbis im Arm, den sie am Abend zuvor gebastelt hatten und schlief selig vor sich hin. Verwundert schüttelte Renate den Kopf. Sanft weckte sie ihre Tochter.Die erwachte als hätte sie nur darauf gewartet und sprach:„Welcher Tag ist heute?“„Heute ist Samstag, mein„Terzia – abcEtüde 44.45.21 #2 Fortsetzung“ weiterlesen

Wutz – abcEtüde 44.45.21.#1

Wutz Terzia erwachte.Etwas kitzelte ihren Fuß. Terzia war sehr kitzelig.Sie blinzelte in die Dunkelheit. Das helle Mondlicht reichte kaum, um Schemen zu erkennen. Doch am Fußende ihres Bettes leuchtete ein schwaches gelbliches Licht.Terzia rieb sich die Augen.Sie traute ihren Augen nicht:Am Fußende ihres Bettes hockte der Kürbis, den sie am Vorabend selbst mit ihrer Mutter„Wutz – abcEtüde 44.45.21.#1“ weiterlesen

Amtswege – abcEtüde 42.43.21 #2

Amtswege Nervös strich er sich über die schwitznasse Halbglatze und starrte abwechselnd auf die rotleuchtende Nummer auf der Anzeigetafel und den kleinen blauen Zettel in seiner Hand. Es würde wohl noch eine Stunde dauern. Es zermürbte ihn, hier zu sitzen, zwischen all den Verzweifelten, zu denen er niemals gedacht hätte, jemals gehören zu müssen. Er„Amtswege – abcEtüde 42.43.21 #2“ weiterlesen

Nur ein Möbel – abcEtüde 42.43.21 #1

Nur ein Möbel „Orrr Mama!“ rief Luisa, so laut, dass es in der ganzen Abteilung des Möbelhauses zu hören war: „Das ist so total Biedermeier. Das will doch keiner!“ Dabei sah sie die Biedermeier Chaiselongue so verächtlich an als würde sie riechen. Karin sah sie traurig an. Doch dann straffte sie die Schultern und sagte:„Das„Nur ein Möbel – abcEtüde 42.43.21 #1“ weiterlesen

Realitätsfern – abcEtüde 40.41.21 #3

Realitätsfern „Die Realität, meine liebe Judith, ist nichts für uns Geheimkünstler!“ sagte er mit tiefster Überzeugung: „Sehen Sie uns doch an! Passen wir etwa in diese Welt? Oder in irgendeine andere?“Er musterte sie vielsagend, während sie Luft holte, um etwas zu antworten. Doch er kam ihr zuvor:„Schweigen Sie und lernen Sie!“ er stand auf, klemmte„Realitätsfern – abcEtüde 40.41.21 #3“ weiterlesen

Frechheit siegt immer – abcEtüde 40.41.21 #2

Frechheit siegt immer Nina zerrte an der Kiste und versuchte dabei möglichst wenig Lärm zu machen. Sie war schwer. Nina schwitzte aus jeder Pore ihres Körpers. Sie keuchte.Hoffentlich hörten die Nachbarn sie nicht. Aber der alte Paulus war ohnehin taub und hatte den Fernseher laut gestellt, so dass die ganze obere Etage vom allsonntäglichen Tatort„Frechheit siegt immer – abcEtüde 40.41.21 #2“ weiterlesen

Erklärungsnot – abcEtüde 40.41.21 #1

Erklärungsnot „Geheimkünstler…“ machte sie: „Was ist das denn für ein sperriges Wort?“Sie sah mich auffordernd an, als müsste ich sofort die ganze Welt und all ihre Zusammenhänge erklären.„Das ist ein Wort wie jedes andere“ begann ich vorsichtig, mich selbst an die Sache herantastend: „Ich finde es ist ein sehr schönes Wort…wie zum Beispiel:…“ ich überlegte:„Erklärungsnot – abcEtüde 40.41.21 #1“ weiterlesen

Flammenmeer – abcEtüde 38.39.21 #2

Triggerwarung [ACHTUNG: Triggerwarnung: Dieser Text enthält Szenen psychischer Gewalt (Stalking), die belastend sein können und/oder Flashbacks auslösen oder Erinnerungen freisetzen. Bitte lesen Sie diesen Text nicht, wenn Sie fürchten müssen, getriggert zu werden!.] Flammenmeer Die Asche ihrer Zigarette fällt auf den Teppich. Sie schaut hinunter. Sie schwitzt, das strähnige Haar klebt ihr an der Stirn.„Flammenmeer – abcEtüde 38.39.21 #2“ weiterlesen

Geheimnisse – abcEtüde 38.39.21 #1

Anläßlich des heutigen Tages konnte ich mir nicht verkneifen, meine Etüde ganz im Zeichen dieser für uns alle bedeutsamen Wahl zu stellen: Geheimnisse Die letzten Sonnenstrahlen des späten September leuchteten die Domspitzen aus, während ich seit circa einer Stunde an einem Tisch in meinem Lieblingskaffee saß, den Leuten zusah wie sie zum Wahllokal und zurückschlenderten.„Geheimnisse – abcEtüde 38.39.21 #1“ weiterlesen

Trostlos – abcEtüde 36.37.21

M/ein Versuch sich einzufühlen, in eine Situation, die viele Menschen um alles gebracht hat – zu viele auch um ihr Leben. Gewidmet den Menschen im Ahrtal. Triggerwarung [ACHTUNG: Triggerwarnung: Dieser Text enthält Szenen, die emotional belastend sein können und/oder Flashbacks auslösen oder Erinnerungen freisetzen. Bitte lesen Sie diesen Text nicht, wenn Sie fürchten müssen, getriggert„Trostlos – abcEtüde 36.37.21“ weiterlesen

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