Titelsuche

Ein Jahr, das keins gewesen ist – 2021

Ich könnte einen Titel für das Jahr suchen und es „Das Jahr der Katze“ nennen:
Schließlich ist unsere neue vierbeinige goldäugige Mitbewohnerin ein wirklicher Gewinn für uns alle. Auch wenn die Große – die übrigens nicht mehr wirklich größer, sondern nur noch älter ist – immer noch nicht so ganz verstanden hat, dass die Kleine für sie angeschafft wurde, damit sie nicht allein zurück bleibt, wenn die Hündin uns verlassen muss.
Diese ist in den letzten Wochen so stark gealtert, dass ich fürchte, sie wird schon sehr bald nicht mehr bei uns sein. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich Angst, dass sie schon Weihnachten nicht mehr schafft. Hat sie aber! Und dafür bin ich dankbar.
Unser kleiner Zoo ist wunderbar.

Ich könnte es auch „Das Jahr des Tanzes“ nennen:
Wir waren eingeladen. Zu einem 80ten Geburtstag, der eigentlich ein zweimal 40jährigen war und obwohl ich seit Beginn der Pandemie sämtliche Feiern oder größere Zusammenkünfte vermieden habe, ließ ich mich darauf ein.
Also kauften wir ein Geschenk und machten uns hübsch und fuhren dorthin.
Es war eine wunderbare Party. Wir haben gelacht, ausgelassen getanzt – das erste Mal seit wir uns kennen – so sehr, dass die Frau Muskelkater hatte. Fuhren glücklich nach Hause und erwachten am nächsten Morgen mit der Schreckensmeldung schlechthin: das Kind war – verbotenerweise – mit dem Auto der Tante nochmal losgefahren, um einen Freund zu treffen und traf stattdessen ein Reh.
Das Auto ein wirtschaftlicher Totalschaden und nicht (Teilkasko)versichert.
Ich bin froh, dass das Kind vorsichtig gefahren ist und das Auto nicht verrissen hat. Sie lebt. Der Schaden ist bezahlt. Für uns als Familie war es ein Akt des Zusammenhalts.

Aber vielleicht war es auch „Das Jahr der kleinen Abenteuer“.
Am Anfang des Jahres sind wir noch dem Schnee hinterher gefahren; extra in den Harz. Dabei haben wir – also eigentlich ich – die Teufelsmauer entdeckt.
Dafür kam im Februar dann soviel Schnee, dass ich das Auto nicht aus der Parklücke bekam.
Im Sommer fuhren wir für 24 Stunden nach Wismar. Erlebten vier Strände und eine wunderhübsche kleine Stadt am Meer. Ich wünsche mir so sehr, dort zu wohnen!!!
Aber auch die Entdeckung der Burg Falkenstein, das Wasserschloß Flechtingen und der Plauer See waren schöne Abenteuer.
Dank des endlich – nach drei Jahren des Zögerns – angeschafften Weitwinkelobjektivs haben wir aber auch die nähere Umgebung entdeckt. Es gibt immer wieder Neues – gleich nebenan.

Es könnte aber auch „Das Jahr des Nebels“ gewesen sein, von dem ich so viel erwartete und das irgendwie nebulös geblieben ist.

Hoffen wir!
Auf ein Neues!

Veröffentlicht von Kain Schreiber

Gedanken. Geschichten. Bilder.

14 Kommentare zu „Titelsuche

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