Ping-Pong-Text von Jutta Reichelt

3. Beitrag

ich hab ja das Gefühl: so richtig läuft das nicht …zumindest nicht zusammen. Aber vielleicht täusche ich mich.
Saß trotzdem gerade auf dem Balkon und hatte noch diesen Gedanken:

…sie hatte den Faden verloren, der ihr zuvor endlos schien. Doch. Halt! Sie hatte ihn gar nicht verloren. Er war ihr gerissen. Fast unbemerkt. Entzwei. Zwei neue Enden sind auch zwei neue Anfänge! Welchen davon also aufnehmen? Links? Rechts? Zunächst den einen versuchen, dann den anderen gehen? Das ganze Leben bestand aus Versuchen. Und Versuchungen. Warum nicht selbst welche schaffen! Es müsste doch zu schaffen sein, dem schönen Anfang auch ein solches Ende zu bescheren. Doch die Schere zwischen gut und schlecht klaffte immer weiter auf. Einer Schlucht gleich. In die sie fiel. Fiel und Fiel und keinen Halt fand. Haltlos, aber auch schwerelos. All das Schwere endlich los zu sein, tat so unendlich gut.
Manchmal
…war es vielleicht ganz gut, wenn der Faden mal riss.

Veröffentlicht von Kain Schreiber

Gedanken. Geschichten. Bilder.

4 Kommentare zu „Ping-Pong-Text von Jutta Reichelt

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